27.04.2010 Ergebnisse unserer Frage im letzten Newsletter (14.04.2010)
Read also the English answers listed below.
Ein tragischer Flugzeugabsturz
Szene 1
Stellen Sie sich vor, Sie sind Richard Fork und Pilot einer Passagiermaschine. An Bord haben Sie u.a. den Besitzer der Fluglinie. Sie sollen auf einem Flugplatz landen, der in einem Kriegsgebiet liegt. Obwohl Ihr Topmanager (Besitzer der Fluglinie) die Order zum Landen gibt, entscheiden Sie sich aus Gruenden der Flugsicherheit dafuer, auf einem Flugplatz zu landen, welcher in friedlichem Gebiet liegt. Drei Wochen spaeter finden Sie Ihre Kuendigung auf dem Schreibtisch.
Szene 2
Stellen Sie sich nun vor, Sie sind Peter Bond und Pilot einer Passagiermaschine. An Bord haben Sie u.a. den Besitzer der Fluglinie. Sie sollen auf einem Flugplatz landen, der unter extrem schwierigen Wetterbedingungen liegt. Ihr Topmanager (Besitzer der Fluglinie) gibt die Order zum Landen. Sie wissen von der Kuendigung, die Ihrem Kollegen Richard Fork zugestellt wurde. Obwohl Sie die problematische Sicherheitslage kennen, entscheiden Sie sich dafuer, auf dem Flugplatz zu landen. Ihre Maschine stuerzt ab und alle Menschen an Bord verlieren ihr Leben.
Projektrealitaeten
Viele Projektleiter gehen sehr analytisch an ihre Projektaufgabe heran, sie planen ihr Projekt, zusammen mit dem Projektteam sehr sorgfaeltig. Am Ende der Planung und waehrend der Realisierung des Projekts wird Risikomanagement betrieben. Diese Projektleiter sind mit einem Piloten vergleichbar. Beide tragen Verantwortung und arbeiten sehr gewissenhaft und sorgfaeltig. Obwohl das Projekt sehr gut aufbereitet ist, trifft nun das Topmanagement eine schlimme Fehlentscheidung ueber den Kopf des Projektleiters hinweg. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein solcher Projektleiter, wuerden Sie lieber Ihre Kuendigung oder eine tragische Situation fuer Ihr Team in Kauf nehmen? Geben Sie sich eine ehrliche Antwort!
Eine Auswahl Ihrer Einschaetzungen:
... Man kann sowas nicht vergleichen! In der Projektrealität handelt es sich nicht um Leben & Tod! Sollte es jedoch solch ein Projekt geben, indem die Sicherheit der MA gefährdert sein sollte, gilt die oberste Priorität ... ==> LEBEN !!!
... Das ist ein sehr aktuelles Thema und damit besonders interessant. Auch
wenn ich wüsste, dass mein Job auf dem Spiel steht, würde ich entgegen des
Top Managements handeln. Ich als PL bin verantwortlich, nicht nur für mich,
sondern für das gesamte Team.
Wenn ich nach den Vorgaben des Top Managements handeln würde und damit mein
Team in eine tragische Situation führen würde, wäre dies die längste Zeit
mein Team gewesen. Dieses Team würde sicherlich nicht mehr hinter mir stehen
- nie mehr.
Das kann man jetzt so leicht sagen, weil man weiß, dass es eine fiktive
Situation ist. Im realen Leben würde ich sicherlich länger nachdenken, mich
aber vermutlich genauso entscheiden.
Abgesehen davon würde ich in diesem Unternehmen eh nicht mehr lange arbeiten
wollen, wenn sie bereit sind, ihre Mitarbeiter in solch eine Situation zu
bringen.
... Gute Frage - genau das hatte ich mir auch schon gestellt. Wer steigt schon aus, wenn der Job alles ist? Viele Grüße von einer Aussteigerin
... Das käme auf die Tragik der Situation an. Da ich mir in IT-Projekten, in
denen ich unterwegs bin, eher keine lebensbedrohliche oder
gesundheitsschädigende Situation vorstellen kann, würde ich der Anweisung
wohl eher Folge leisten (Ich bin 55 Jahre alt und einen neuen Job in dem
Alter zu finden, unbeachtet dessen, für wie gut man sich selber hält, ist
doch wohl sehr schwierig, zumal bei einer fristlosen Kündigung). Sicherlich
kann man beliebig viele Konstrukte bilden, bei denen die Entscheidung doch
anders fallen würde. Doch unter "normalen" Umständen wäre das wohl auch
meine "Normalität".
Sollte in einem Projekt tatsächlich eine lebensbedrohliche Situation
entstehen, kann ja sein, dann würde ich definitiv nicht Folge leisten. Wir
sind ja nicht im Krieg! Und unbeachtete dessen, ob mir das Team nun
nahesteht oder nicht, es ist ja auch mein Leben bedroht.
... nicht schlecht! Ohne das Ende zu lesen habe ich mir schon selbst die Antwort gegeben: lieber am Leben und mit Kündigung als umgekehrt. Als gewissenhafter Pilot finde ich immer wieder ein Job.
... Ich als Pilot würde lieber die Kündigung in Kauf nehmen. Begründung:
- Wenn die Dinge so laufen, ist die Unternehmenskultur eh schlecht und unberechenbar. Da wäre ich langfristig fehl am Platz.
- Toten kann man nicht kündigen, aber mit einer Kündigung kann man leben.
- Es geht hier um das Leben vieler Passagiere. Es ist die moralische Pflicht und Verantwortung der Position als Pilot, das Leben der Passagiere (und das eigene) auf jeden Fall zu sichern.
... sobald Menschenleben als Risikofaktor in Gefahr ist, muss man über Versicherungen im Vorfeld nachdenken. Hatte der Pilot Fork eine Versicherung? Falls nicht, hatte er sein Projekt (Flug ins Krisengebiet nun doch nicht so sorgfältig geplant. (Beim anderen Piloten stellt sich die Frage für ihn persönlich leider nicht mehr. Eventuell für seine Frau, seine Kinder...)
... Ich habe ein Projektziel von meinem Auftraggeber erhalten, dass das
lautete "Bringen Sie mir die Menschen sicher an die Destination". Somit habe
ich die Verantwortung für meine Crew, die Passagiere und einen Auftrag.
Sollte sich der Eigentümer
im Fall a) als Projekt-Auftraggeber und
im Fall b) nicht Projekt-Auftraggeber
hier einmischen, werde ich die Kündigung in Kauf nehmen, da ich sonst
1. mit dem Leben meiner Crew und den Passagieren spiele und
2. den Projektauftrag nicht erreiche.
Selbstverständlich werde ich in einem kurzen und klaren Gespräch versuchen,
den Eigentümer von seinem Vorteil zu überzeugen und ihm aufzeigen, dass er
durch diese Entscheidung für sich einen Vorteil erarbeiten kann ;-)
Sollte in dem Gespräch keine Lösung im Sinne der Sicherheit erreicht werden,
werde ich automatisch vor erreichen der kritischen Landephase den Kurs zum
nächsten sicheren Flughafen ansteuern.
... Den Topmanager (Besitzer der Fluglinie) würde ich in Fall 2 davon überzeugen, das die Folgen seiner Entscheidung nicht zu tragen sind und in einer Katastrophe enden. Diese tragische Situation würde ich für mein Team und mich nicht in Kauf nehmen wollen und würde die Kündigung bevorzugen. Allerdings ist es mein Part als Projektleiter überzeugend aufzutreten und dementsprechend zum Projekterfolg zu verhelfen. Nach einem Projekt, das in den Sand gesetzt wurde, wird einem nicht so schnell wieder ein Projekt in die Hände gegeben werden.
... ich habe mich schon 2 bis 3 mal in Situation 1 befunden und dabei auch
meinen Job/Auftrag verloren, aber die Projekte erfolgreich zu Ende bringen
können. Anschlußaufträge gab es aber trotzdem nicht, weil die politische
Lage im Unternehmen es nicht zuließ. Wenn man einen Feind im Lager hat, der
mal von dem "sicheren" Flugplatz aus mit dem Taxi zum Zielort reisen musste,
ist das Ereignis präsenter als möglicherweise "nur" überlebt zu haben.
Vielleicht kann der überlebende Zwilling ja noch was draus lernen.
Ähnlich dem in Ungnade gefallenen Herrn Fork war die Geschäftsleitung nicht
bereit neue Aufträge an mich zu vergeben, sondern ging lieber das Risiko
einen gänzlich unerfahreneren (und dazu auch noch unbekannten)
"bulgarischen" Freelancer mit Folgeaufträgen zu beauftragen. Als Grund
wurden im wesentlichen Kostengründe genannt, denn die paar Euro die man
sparen kann, wenn man unqualifizierte Projektmanager einsetzt scheinen
wichtiger zu sein als den Erfolg eines Projektes sicher zu stellen. Dabei
wird natürlich vorher in den höchsten Tönen die Qualität gelobt und was für
große Stücke man auf den "Macher" und "Motor" im Projekt hält...
Wie wenig doch in unserer Gesellschaft eine soziale Kompetenz gefragt
ist....
Ein weiterer Aspekt sei noch hinzu erwähnt. Erfahrene Leute mit einer 4, 5,
oder gar 6 als führende Ziffer beim Lebensalter haben ähnliche
Akzeptanzprobleme.
... Beobachtungen und Sonstiges meinerseits:
- warum hat Pilot Fork nicht vorher gewusst, dass er in ein Krisengebiet fliegt. Sowas ensteht nicht waehrend eines Fluges? Annahme: Die Passagiere und der Kapitaen wussten wo sie hinflogen: Kuendigung wohl i.O. (Wir hatten mal einen Mitarbeiter der nach Afrika kam und am ersten Tag feststellte, dass es dort Malaria gab - und flugs umkehrte: Ende)
- Bond geht ein extrem hohes Risiko ein und geht mit dem "Auftraggeber und Team" zu Grunde. Merke: Auch fuer TOPMANAGEMENT und EIGENTUEMER gelten Naturgesetze.
Persoenliche Einschaetzung: Subjektiv irrationale Entscheidungen des Top
Managements gibt es jeden Tag. Solche von grundsaetzlicher Bedeutung oft
genug. Gute Prinzipien aufrecht halten bewaehrt sich. Aber nicht stur
sondern mit Argumenten. Wer am Besten in der Lage ist in einer Situation zu
beurteilen der soll entscheiden. (Ein Pilot=Projektleiter kann ein Unwetter
wohl eher beurteilen als ein Topmanager=Auftraggeber). Ich waere auch lieber
jobsuchend und lebendig als tot.
Leichter konsequent sein kann der, der nicht auf Gedeih und Verderb vom
Auftraggeber abhaengig ist. Ein PL sollte sich "Nein" zu sagen auch leisten
koennen. Es geht ja nicht immer um Leben oder Tod.
Allerdings sehe ich Unterschiede zwischen "lediglich" finanziellen und
potenziell fatalen Konsequenzen. Sicher auch von Bedeutung ist die Chance
bei Eingang des Risikos.
... die Reaktion des zweiten Piloten ist erstens falsch und zweitens
verständlich. Das aktuelle Beispiel scheint ja die polnische
Präsidentenmaschine zu sein. Der erste Pilot hat richtig gehandelt, doch
sein Chef falsch - und doch auch verständlich, äh, oder??? Jede Situation
hat eben mehrere Sichtweisen bzw. die Interessen der Beteiligten oder die
Sichtweise eines Außenstehenden sind anders.
Eines ist klar: der zweite Pilot konnte das Unglück vermuten aber nicht
sicher vorher sagen. Ebenso wenig konnte der erste einschätzen, ob die
Sicherheit tatsächlich gefährdet war oder er einfach zu viel Angst hatte.
Entscheidungen sind immer emotional, das ist ja bewiesen. Anders geht's halt
nicht. Und deshalb sind auch Fehler normal. Dem Universum ist das egal, die
Welt dreht sich weiter ;-)
... das von Ihnen beschriebene Szenario würde aus meiner Sicht bei meinem
Unternehmen wie folgt weitergehen:
Nach der Fehlentscheidung des TopManagements, die vermutlich kurzfristig und
unvorhergesehen getroffen wurde, würde ich als Pilot zunächst eine
Platzrunde drehen, um die neue Situation kurz zu analysieren und die
Konsequenzen des Landebefehls abzuschätzen. Danach und während der zweiten
Platzrunde würde ich den Fluglinienbesitzer eindringlich davor warnen, an
dieser Anweisung festzuhalten, indem ich ihm die fatalen Folgen einer
solchen Landung plastisch und dramatisch darstelle. Nun gibt es verschiedene
Möglichkeiten:
- der Topmanager realisiert das Problem und revidiert seine Anweisung (in der Realität leider sehr selten)
- der Topmanager begründet seine Entscheidung und es ergeben sich neue Aspekte, die zu dieser Entscheidung geführt haben und die diese doch plausibilisieren -> Landung (die vermeintliche Fehlentscheidung hat sich aufgrund von fehlenden Hintergrundinfos am Ende als der einzige Weg dargestellt)
- der Topmanager bleibt bei seiner Anweisung mir geht jedoch der Sprit für weitere Platzrunden aus und ich muss handeln -> Ich versuche genau an der Grenze zwischen Feindgebiet und sicherem Territorium zu landen, um den schlimmsten Schaden zu vermeiden und dennoch nicht komplett gegen die Entscheidung des Topmanagers zu verstossen ("Das unmögliche Spagat", der Realität jedoch am Nähesten)
- während der Platzrunde hat sich die Situation grundlegend geändert (Topmanager wird ohnmächtig, es wird im Feindgebiet ein Friedensvertrag geschlossen bzw. das Wetter verbessert sich zwischenzeitlich, etc.) -> Ich kann die Landung auf dem sicheren Flughafen als Rettungsmaßnahme deklarieren oder die vormals fatale Landung ist nun sicher
... Sicherlich kann man leicht behaupten das man nie eine Entscheidung gegen
sein Team, zum eigenen Vorteil, treffen würde! Genau weiß man das wohl erst
wenn man in dieser Situation ist und die derzeitigen Lebensumstände mit in
die Entscheidung einfließen.
Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich die Fehlentscheidung des Topmanagements
nicht mittragen, auch wenn das meine Kündigung zur Folge hätte. Mein Ziel
wird es immer sein, bestmögliche Leistungen zu erbringen. Ich möchte mich
verwirklichen und nicht verheizen lassen.
Nur innere Ausgeglichenheit und Zufriedenheit ermöglichen gute Arbeit. Würde
ich die Entscheidung akzeptieren, arbeite ich gegen mein Team und gegen mein
Gewissen. Das hätte nur schlechte Ergebnisse zur Folge.
Ich habe eine Verantwortung für mein Team und das Projekt, der ich mir
bewusst bin. Außerdem befähigt mich meine berufliche Qualifikation dazu auch
andere Auftraggeber zu gewinnen, die meine Leistungen schätzen.
... in den unten aufgezeigten Szenarien würde sicher jeder, um selbst zu
überleben, die Szene 1 wählen.
Im anderen Fall, wenn das Topmanagement eine schlimme Fehlentscheidung
trifft, würden m. E. ca. 98 % der Projektleiter, eher eine tragische
Situation fuer das Team in Kauf nehmen, bevor sie sich selbst kündigen
lassen - geschweige denn überhaupt widersprechen, da in Zeiten der
"Zielvereinbarungen"" (da geht es ja immer richtig um viel Geld) kaum mehr
einer seinem Vorgesetzten widerspricht.
Meine persönliche Meinung dazu ist gar nicht so wichtig - ich kann dazu nur
sagen, dass ich einmal in meinen Berufsleben "nein" gesagt habe, mit der
Folge, dass ich mir mir einen neuen Job suchen konnte.
... Totalverlust ist keine Alternative. Leben steht über persönlichen
Vorteilen/Nachteilen. Aus meiner Erfahrung heraus zahlt sich Geradlinigkeit
früher oder später aus.
Ein Auftraggeber/Chef der in solchen Fällen eine Kündigung ausspricht ist es
nicht Wert dass wir unser und das Leben anderer aufs Spiel setzen.
Results of our question in the latest Newsletter (14th of April 2010)
A tragic airplane crash
Scene 1
Just imagine, you are Richard Fork and the captain of a passenger plane. The owner of the airline is onboard of today´s flight. You have received the order to land on an airfield that is in a war zone. Even though your CEO (and owner of the airline) orders you to land, based on safety considerations, you decide to change your flight route to an alternate airport that is in a war-free area. Three weeks later you find a letter of termination on your desk.
Scene 2
Now imagine, you are Peter Bond and also the captain of a passenger plan. You are ordered to land on an airport in an area of very difficult weather. Your CEO (owner of the airline) orders you to land. You know that your colleague, Richard Fork, has been fired. Even though you are fully aware of the very difficult conditions at the destination airport, you decide to make a landing attempt. Consequently, the airplane crashes and all people on board lose their lives.
Project realities
Many project managers have a very analytical approach to their projects and plan the project diligently together with their project team. Once planning is finished, risk management is being performed during project execution. Project managers are comparable with pilots. Both professions have responsibilities and perform their work diligently. Even though the project has been planned very carefully, top management makes a very bad decision right over the project manager´s head. What would you decide if you were the project manager? Would you accept being fired or rather risk a very tragic ending for your team? Please give us an honest answer!
An assortment of your evaluation:
... If I were that pilot I would land the plane in a safer place, full well
knowing that I might be fired.
My reasoning behind this is that I (as pilot) have made a vow for the safety
of my passenges. Regardless of why the CEO says to me to land, for which he
has his reasons, I still need to look myself in the mirror. There are worse
things then being fired for the in my eyes right reasons, then responsible
for the harming/death of others for reasons beyond my understanding.
... It is a matter of principle and your own project management judgment. I would like to linked it to how the Muslim sees the world in general where we are the vicegerent in this world where all our intention and action shall be accountable for in the hereafter. Taking calculated risk is part of the PM jobs and responsibility, we planned and we execute to the best of our ability and knowledge plus technology know how. The rest lets due course takes into action.
... an you compare project managers with airline pilots?
I have read the newsletter, and so did a couple of my colleagues. We had a
lot of discussions about the question, if a project manager could be
compared with an airline pilot.
As far as I am concerned - yes, you can. I was project manager of a major
development project in the aerospace industry (name and country withheld).
One day, my secretary found a document on the copy machine that obviously
was forgotten by our project administrator. It was a bank statement from his
personal account, stating the transfer of major amounts - directly from our
project budget to his account. I couldn't believe what I saw.
Unfortunately, quite recently, a very comparable event had happened in
another company, which was published everywhere. A large amount of money
from a landmark project was embezzled by a leading administrative executive
using it to finance his new home. After attempts to cover up by company
officials, the project manager decided to 'blow the whistle' and to inform
the authorities, causing a major scandal. In the end, the CEO and a number
of leading executives were fired and the company underwent a major
restructuring, because other irregularities were discovered as well. After
some time, the project manager was mobbed and finally removed from the
project (in my opinion, clearly for made-up reasons) and finally left the
company.
Unfortunately, even when being right, whistle blowers are very unpopular.
After consulting with a number of people I summoned the administrator to a
formal face-to-face meeting telling him that he was fired from my project
and that I would report him to our steering board.
Immediately after that I got a call from my line-boss, who was furious. He
told me very clearly that I was not to report this to anyone nor to the
board in particular (in clear violation of my duties within the project
organization). So the administrative guy obviously had complained about me.
The division had serious financial trouble for quite some time. Now it
became obvious that they tried to use our project budget to recover
financial losses from the previous fiscal period.
Even though I realized my situation, I decided to file a long and detailed
report. I personally handed it over to the president of the board.
After a number of meetings he told me that the board had decided to report
their findings to the CEOs of all consortium companies. The administrator
was removed immediately, soon after my line-boss resigned from his position
by 'his own wish'. I also learned that the CEO of my company was not amused
because of the damaged reputation of our company within the consortium.
Apparently, I was not supposed to 'piss in our own nest', even though I
never got any official word.
Well, I was able finish my project. It became very successful. We met every
single objective, well within time and budget. Me and my team, we even won a
major national price competing with other industrial projects.
Shortly after the project, my new line-boss called me to a personal meeting
and told me that my time as project manager as well as head of a department
were over. He made me a job offer to work as his 'executive office manager',
a position well known as a 'dead zone'. Never had an office manager in our
division ever gotten any major responsibilities other than administrative
duties.
After leaving the company I got a very attractive offer by an American
company. Today, I am living and working in the United States. Looking back,
I don't regret my decision.